Kontakt

Ansprechpartner
Maik Hünefeld
Telefon
+49 241 4 13 20-282
Telefon
E-Mail schreiben

Lebensraum Nordsee

Oberstes Gebot bei der Errichtung und während des Betriebs von Offshore-Windenergieanlagen (OWEA) ist der Schutz von Flora und Fauna. Die Windenergienutzung auf dem Meer unterliegt zahlreichen Richtlinien und Gesetzen. Im Genehmigungsverfahren für OWEA, welches vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie (BSH) durchführt wird, ist die Umwelt­verträglichkeitsprüfung ein zentraler Baustein.

Generell liegen alle genehmigten Offshore-Windparks aus Gründen des Naturschutzes und des Tourismus weit draußen vor der Küste. Hierbei handelt es sich um die 12-Seemeilengrenze, diese wird auch als sog. AWZ (Ausschließliche Wirtschaftszone) bezeichnet. Die durchschnittlichen Wassertiefen betragen hier 20 bis 40 m. Die AWZ nimmt eine Fläche von 28.600 km2 ein.

Für die AWZ ist das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Genehmigungsbehörde nach der so genannten Seeanlagen-Verordnung.

Da die Offshore-Windparks Pilotcharakter haben, bedürfen sie auch einem eigenen Genehmigungsverfahren. Insbesondere müssen sich die Windenergieanlagen den technologischen Herausforderungen stellen wie Verkehrs- und Standsicherheit und auch Umweltverträglichkeit.